Kartoffelröstis

Kartoffeln können schon langweilig sein. Häufig gibt’s Pellkartoffeln, Bratkartoffeln und Kartoffelgratin. Mehr ist mir bisher auch nicht eingefallen. Aber im Netz hab‘ ich ein Rezept für Kartoffel-Spaghetti entdeckt. Nachdem das mit Zucchini ja gut funktioniert hat, wollte ich das auch ausprobieren.

Um ehrlich zu sein: War kein Brüller. Der Kartoffelgeschmack hat überhaupt nicht mit der Sauce harmoniert. 🙁

Daher an dieser Stelle mein Rezept für super leckere Röstis, die zwar etwas unkonventionell aussehen aber gut schmecken. Die Zubereitung geht sehr schnell, denn durch den Spiralschneider entfällt das lästige Reiben. (Dafür wär ich eh zu faul! ;))

Was braucht ihr?

einen Spiralschneider (Mein Tipp: Mit Kurbel.)
4 – 5 mittelgroße Kartoffeln
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
250 Gramm Quark
frische Kräuter

Zunächst werden die Kartoffeln geschält. Man kann natürlich auch die Schale dranlassen – aber da bin ich kein Fan von. 😉 Dann geht’s los:

  1. Kartoffeln mithilfe eines Spiralschneiders in Spiralen schneiden
  2. Die Spiralen je nach Geschmack würzen. Mit dem Salz nicht sparsam sein.
  3. Eine Pfanne mit Öl erhitzen. (Ich empfehle Rapsöl – aber es geht auch jedes andere pflanzliche Öl.)
  4. Die Kartoffelspiralen zu kleinen Portionen formen und in das heiße Öl geben. (In der Pfanne kann man das Ganze noch etwas platt drücken.)

Wenn beide Seiten schön braun sind, die Röstis auf Küchenkrepp ablegen und etwas abkühlen lassen. Jetzt noch schnell etwas Quark mit frischen Kräutern mischen und alles liebevoll anrichten.

Guten Appetit.

2 Gedanken zu „Kartoffelröstis

  1. Starker Text! Ich denke auch, dass die Idee mit den Röstis besser ist.

    Viele Grüße vom Ammersee!
    Renate

    P. S.: Warum hast du die Dinger nicht selbst fotografiert – in einer Keramikpfanne zum Beispiel? 😉

    1. Hallo Renate,
      Danke für dein Feedback. Leider hab ich kein Smartphone oder ein Handy mit Kamera, sodass schnelle Knipser eher ausfallen …
      Meine Kamera liegt meistens im Schrank – nur eben nicht im Küchenschrank. 😉

      Grüße,
      Ralf

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