Umfassende Informationen zum Spiralschneider

Nicht nur den Vegetariern und Veganern, sondern auch den Liebhabern von geschmackvoll angerichteten Speisen sollte der Spiralschneider ein Begriff sein, denn mit diesem Küchenhelfer kann man leckere und gesunde Rohkost in optisch ansprechende Streifen oder Spiralen verwandeln.

Anfang 2013 habe ich die Vegan for Fit 30 Tage Challenge gemacht und bin hier zum ersten Mal auf Spiralschneider aufmerksam geworden. Mittlerweile habe ich verschiedene Modelle getestet und möchte euch auf Spiralschneider.com umfassend über die Funktionsweise der Geräte und die Ergebnisse informieren.

Ich möchte euch mit meinen Testberichten und Vorstellungen bei der Auswahl des richtiges Gerätes behilflich sein. Mir kommt es vor Allem auf gute Ergebnisse, eine sichere und ergonomische Handhabung und (mittlerweile) auch auf Kindersicherheit an.

Folgende Modelle erfreuten sich 2014 besonders großer Nachfrage:

Der Attila Hildmann Spiralschneider
Sonderedition (Lurch)
Der beliebte Spiralschneider von LurchPreis-/Leistungstipp
Spirali (Lurch)
Spiralschneider von GEFU
Spirelli (Gefu)
Spiralfix von Gefu
Spiralfix (Gefu)

Mittlerweile hat sich eine Menge Inhalt angesammelt. Aufgrund der besseren Übersichtlichkeit habe ich mich aufgerafft und den Inhalt etwas übersichtlicher gegliedert um euch damit das Auffinden relevanter Informationen zu erleichtern.

Welche Spiralschneider-Varianten gibt es?

Spiralschneider gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ganz grob und vereinfachend kann man im Geräte mit und Geräte ohne Kurbel unterscheiden.

Die Spiralschneider, die nicht über eine Kurbel verfügen, arbeiten dabei ähnlich wie ein Bleistiftanspitzer. Diese Modelle eignen sich für Hobbyköche, die zunächst das Kochen mit einem Spiralschneider ausprobieren möchten, da sie in einem niedrigen Preissegment liegen.

Spiralschneider Spirelli im Einsatz

Wenn man bereits Erfahrungen mit diesen Küchenhelfern gesammelt hat und sich gerne einen Spiralschneider zulegen möchte, eignen sich die kurbellosen Modelle eher für den seltenen beziehungsweise sparsameren Gebrauch, da hier das Schneiden von einem Kilo Karotten durchaus seinen körperlichen Tribut verlangt.

Die Spiralschneider, die sich mittels einer Kurbel bedienen lassen, sind größer und meist auch teurer als die Modelle ohne Kurbel. Dafür ist die Bedienung einfacher und angenehmer, da man das Gemüse, das man in Streifen schneiden möchte, einfach einspannt und mit wenigen Kurbeldrehungen aus einem Stück Rohkost ansehnliche Spiralen zaubern kann.

Spiralschneider Spirelli
Spiralschneider Spirali
Spiralschneider SPIRALFIX
Spiralschneider von GEFUSpiralschneider-Lurch-komplettSpiralfix Spiralschneider
Mit Kurbel?
Bemerkung:
  • Relativ günstig.

  • Top für gelegentliche Nutzung.
  • Schnell und einfach zu bedienen, dank Kurbel.
  • Fester Stand durch Saugnäpfe.
  • Liegt gut und sicher in der Hand.
  • Sehr einfach in der Handhabung.
Fazit:Günstiges Einsteigermodell.Ideal für viel Gemüse und häufige Nutzung.Lädt zum Probieren ein, einfache Nutzung.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Sollte man sich für einen Spiralschneider mit Kurbel entschieden haben, sollte man zunächst auf einen sicheren Stand achten, um verletzungsfreies Arbeiten zu ermöglichen. Dafür sorgen Gummifüße oder Saugnäpfe. Sowohl bei Modellen mit, als auch bei Modellen ohne Kurbel, spielt selbstverständlich auch die Reinigung eine wichtige Rolle. Die meisten Modelle ohne Kurbel können unter fließendem Wasser mit einer kräftigen Bürste gereinigt werden, um die Gemüsereste aus dem Gerät und von den Klingen zu entfernen. (Ich nutze die günstigen Bürsten von IKEA. :)) Bei den Spiralschneidern, die mittels einer Kurbel betrieben werden, gestaltet sich die Reinigung entsprechend schwieriger; hier sollte man beim Kauf darauf achten, dass sich das Gerät unkompliziert auseinandernehmen lässt und spülmaschinengeeignet ist, um es nach Gebrauch ganz einfach reinigen zu können.

Außerdem sollte beim Kauf auf eine stabile Verarbeitung des Gerätes geachtet werden. Andernfalls kann es sein, dass man sich nach einigen leckeren und ansehnlichen Karotten- oder Zucchini-Spiralen über abgebrochene Teile am Gerät ärgern muss. Auch während des Gebrauchs kann eine billige Verarbeitung durchaus Probleme beim Schneiden verursachen – beispielsweise dann, wenn man das Gemüse ständig aus dem Spiralschneider aus- und wieder einspannen muss, weil plötzlich nichts mehr geht und man befürchtet, das Gerät zu zerstören, wenn man fester kurbelt. Neben dem Gehäuse muss auch die Klinge scharf genug sein und bleiben, damit sich der Spiralschneider nicht plötzlich nur noch zur Saftpresse oder zum Püriergerät eignet.

Typisch: Zucchini-Reste

Auch beim Gemüseschneiden mit einem Spiralschneider lassen sich Reste nicht vermeiden. Um sich beim Versuch, so viel wie möglich vom Gemüse zu Spiralen zu verarbeiten, nicht zu schneiden, sollte man sich einen Restehalter zulegen. Dieser funktioniert beim Spiralschneider ähnlich wie beim Allesschneider, nämlich spießt er das letzte Stück des Gemüses auf, um die Finger von den scharfen Klingen fernzuhalten.

Wieviel kostet ein gute Spiralschneider?

Entscheidet man sich für ein Markenprodukt, das den nötigen Komfort und die nötige Sicherheit bietet, muss man bereit sein, mindestens 14 Euro auszugeben, denn soviel kostet der Spirelli im Durchschnitt. Dieses Modell ist jedoch manuell betrieben, das heisst ohne Kurbel.

Möchte man einen Spiralschneider mit Kurbel sein Eigen nennen, sollte man zwischen 25 Euro und 40 Euro ausgeben. Selbstverständlich sind auch Spiralschneider für kleineres Geld erhältlich (ab etwa 4 Euro), diese sind allerdings aufgrund ihrer Trichterform nur mit Vorsicht zu genießen, da hier die Gefahr besteht, dass der Finger der Klinge näher kommt, als er sollte.

Die besten Modelle und beliebtesten Hersteller

Ich habe verschiedene Modelle getestet und weiß, worauf es bei Spiralschneidern ankommt. Da ich selbst nur als Hobbykoch in der Küche stehe, sind meine Produktvorstellungen und Testberichte praxisnah und für den Privatnutzer gedacht. Wenn euch die vielen Testberichte zu ausführlich sind, schaut euch meinen Spiralschneider Test inklusive meiner Top 3 an. Hier vergleiche ich die drei beliebtesten Modelle etwas weniger umfangreich. Worauf kommt es mir beim Test besonders an?

  • Taugen die Ergebnisse?
  • Ist der Spiralschneider einfach zu nutzen?
  • Wie aufwendig ist die Reinigung?

Nicht viele Spiralschneider sind so gefragt wie die Modelle von Gefu oder Lurch. Gefu entstand bereits im Jahre 1943 im Sauerland und bot bereits damals viele praktische Küchenhelfer für die stressgeplagten Hausfrauen an. Was sich damals noch auf die üblichen Küchengeräte wie Kartoffelschäler, Reiben, Pressen oder Passiergeräte beschränkte, ist mittlerweile zu einem enormen Sortiment angewachsen, das weit mehr als die “nötigen Kleinigkeiten” umfasst. Zu diesem großen Sortiment gehören selbstverständlich auch die praktischen Spiralschneider.

Dierser Hersteller hat zwei Modelle im Sortiment – den Spirelli und den Spiralfix. (Beide Geräte habe ich im Beitrag Gefu Spiralschneider verglichen.) Spiralschneider Topseller von GEFU

Der Spirelli wurde bereits erwähnt als der günstigste Spiralschneider der führenden Marken. Er verfügt über zwei verschieden große Klingen, mit denen man sowohl 2×3 mm als auch 3,5×5 mm große Julienne-Endlosstreifen erhalten kann. Diese Klingen werden vom Hersteller als “japanische Spezialmesser aus Edelstahl” bezeichnet, versprechen demnach eine hohe Qualität. Gereinigt wird der “Spirelli” entweder ganz einfach unter fließendem Wasser mit einer kräftigen Bürste, oder man lässt die Spülmaschine diese Arbeit erledigen.

Der Spirelli ist ein hervorragendes Anfängermodell
, um das Arbeiten mit einem Spiralschneider auszuprobieren, oder um gelegentlich Salate oder Pfannengerichte mit ansehnlichen Gemüsestreifen zu verschönern. Wenn du noch mehr Infos brauchst, kannst du meinen Testbericht kannst hier nachlesen.

Für die häufige und aufwendige Verwendung, beispielsweise beim Zubereiten von Zucchini-Spaghetti, sollte man jedoch zu einem Spiralschneider mit Kurbel greifen, zum Beispiel dem Spiralfix von Gefu. Spiralfix Spiralschneider

Beim Spiralfix wird das Gemüse in die angebrachte Box gefüllt und über ein Rädchen am Rand des Gerätes kann man die gewünschte Schnittbreite einstellen. Diese reicht hier von 3 mm bis zu 12 mm. Das “behandelte” Gemüse fällt dann in den dafür vorgesehenen Auffangbehälter, dann kann man es entweder direkt weiterverwenden oder man nutzt den Auffang- als Aufbewahrungsbehälter für das geschnittene Gemüse. Auch hier bestehen die Klingen aus einem “Spezial-Klingenstahl” und auch der Spiralfix ist spülmaschinengeeignet.

Allerdings darf das eingelegte Gemüse maximal 8 cm hoch und im Durchmesser 10 cm groß sein – das heißt: Vor dem Spiralgenuss muss geschnippelt werden. Das Ganze erhält man zu einem Preis von etwa 40 Euro, wodurch das Modell preislich im oberen Segment angesiedelt ist. (Hier findest Du meinen ausführlichen Testbericht des Spiralfix-Spiralschneiders.)

Die Lurch AG ist um einiges jünger als Gefu: Sie besteht erst seit dem Jahr 1995 und sieht sich sowohl als Entwickler und Produzent als auch als Vermarkter von innovativen Küchen- und Haushaltshelfern. Dazu gehören unter anderem Produkte zur Eisbereitung, Backformen aus flexiblem Silikon, diverse Trend-Produkte und selbstverständlich auch Küchengeräte wie Spiralschneider. Sie tragen die pfiffigen Namen Spirali und Spiralo. Beide Geräte haben nicht nur eine Namensähnlichkeit, sondern werden auch beide mit einer Kurbel angetrieben.

Spiralschneider von LurchDas bekanntere Modell ist vermutlich der Spirali – und das nicht ohne Grund, denn mit diesem praktischen Küchenhelfer ist es nicht nur möglich, Gemüse, Käse und Wurst in schmackhafte Spiralen, sondern dank drei verschiedener Aufsätze, auch in Spaghetti und Scheiben zu verwandeln.

Darüber hinaus verfügt der Spirali über Gummifüße für sicheren Stand, Klingen aus rostfreiem Edelstahl und ist ebenfalls ganz unkompliziert unter fließendem Wasser und/oder in der Spülmaschine zu reinigen. Der Spirali kostet etwa 30 Euro. Mittlerweile gibt es auch eine Attila Hildmann-Version. Der bekannte Koch und Buchautor gibt dem Modell sozusagen seinen Namen. Ob man dafür gern mehr Geld zahlen möchte, ist ja jedem selbst überlassen. (Mehr Informationen zum Spirali gibt’s hier.)

Spiralschneider Spiralo von Lurch

Der Spiralo von Lurch arbeitet ähnlich wie der Spirali, doch das Gemüse wird hier senkrecht eingespannt. Aufgrund dessen ist er platzsparender als der Spirali und deshalb auch für kleinere Küchen geeignet. Abgesehen davon bringt er alle Features mit, die auch der Spirali bietet, ebenfalls zu einem Preis von etwa 30 Euro.

Der Spiralschneider konnte sich leider nie richtig durchsetzen – nicht zuletzt, weil sein “großer Bruder” so erfolgreich ist. ;)

Eine ausführliche Vorstellung des Spiralos findest Du hier.

Pro und Contra von Spiralschneidern

Die Nachteile eines Spiralschneiders beschränken sich im Grunde auf die häufig enorme Größe, gerade bei Geräten mit Kurbelantrieb, wodurch einiges an Platz in der Küche verloren geht. Ist man jedoch bereit, das Gerät (sofern dies möglich ist) nach der Benutzung auseinander zu bauen und im Schrank oder vielleicht in der Vorratskammer zu verwahren, sollte dies kein Problem darstellen.

Ein weiterer Nachteil ist die oft sehr komplizierte Reinigung, doch auch die dürfte mit einigen Tricks und der richtigen Ausrüstung ganz einfach von der Hand gehen.

Der große Vorteil eines Spiralschneiders liegt bereits im Namen: Er kann Obst und Gemüse, sowie in manchen Fällen sogar Käse und Wurst in Spiralen schneiden. Gerade bei Kindern und Gästen werden die Gerichte, die komplett aus Spiralen bestehen oder mit perfekten Spiralen oder Scheiben dekoriert sind, besonders gut ankommen. Ein anderer, nicht zu verachtender Vorteil ist, dass es nur mit einem Spiralschneider möglich ist, bestimmte Gerichte, wie beispielsweise Zucchini-Spaghetti, zu kochen.(Wer also an der Vegan for Fit Challenge teilnehmen möchte, sollte über die Anschaffung eines solchen Gerätes nachdenken.)

Pro:

  • Gemüse in Spiralenform!

Contra:

  • Fummelige Reinigung.
  • Nimmt meistens viel Platz weg.

Fazit: Besonders für Veganer und Vegetarier ist er ein wichtiges Küchen-Gadget – für die normalen Hobbyköche eine willkommene neue Spielerei, die sicher für Freude und staunende Augen sorgen wird. Ich bin ein Fan von den Dingern. ;)

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